Outcome bei Frühgeburt
Von 100 Kindern
Neonatale Komplikationen
Mehrere Komplikationen können dasselbe Kind betreffen. Die Bezugsgruppen unterscheiden sich zwischen den Diagnosen und vom Überlebensnenner; ihre Anteile werden nicht addiert.
Schwere Hirnblutung
Nekrotisierende Enterokolitis
Schwere BPD
Schwere Retinopathie
- Geburtskohorte
- Schweden · 2014–2016 · Publikation 2019
- Zeitpunkt
- Überleben mit 1 Jahr; schwere Komplikationen während der Neugeborenenzeit
- Bezugsgruppe der Quelle
- Alle Lebendgeborenen der jeweiligen Schwangerschaftswoche
- Definition
- Schwere Hirnblutung (Grad 3–4), zystische Schädigung der weißen Hirnsubstanz, nekrotisierende Enterokolitis, Netzhauterkrankung (Stadium 3–5) oder schwere chronische Lungenerkrankung (mindestens 30 % Sauerstoff mit 36 Wochen postmenstruellen Alters).
- Geburtskohorte
- Schweiz · 2017–2021 · Publikation 2026
- Zeitpunkt
- Überleben bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus
- Bezugsgruppe der Quelle
- Alle Lebendgeborenen der jeweiligen Schwangerschaftswoche
- Definition
- Schwere Hirnblutung (Grad 3–4), zystische Schädigung der weißen Hirnsubstanz, nekrotisierende Enterokolitis (Stadium II/III), Netzhauterkrankung (Stadium 3–5) oder moderate bis schwere chronische Lungenerkrankung.
- Geburtskohorte
- USA · 2023 · Publikation 2025
- Zeitpunkt
- Überleben während des Geburtskrankenhausaufenthalts
- Bezugsgruppe der Quelle
- Aktiv behandelte Lebendgeborene mit auswertbarer Überlebensangabe
- Definition
- Aktive Behandlung umfasst Maskenbeatmung, nasalen CPAP, Intubation, Surfactant, maschinelle Beatmung, Herzdruckmassage oder Adrenalin. Die Behandlung wurde tatsächlich begonnen; eine alleinige Aufnahme auf eine Intensivstation ist nicht das Auswahlkriterium.
- Geburtskohorte
- USA · 2013–2018 · Publikation 2022
- Zeitpunkt
- Überleben bis Entlassung oder bis 1 Jahr bei fortbestehendem Krankenhausaufenthalt
- Bezugsgruppe der Quelle
- Bei Geburt aktiv behandelte Kinder mit bekanntem endgültigem Überlebensstatus
- Definition
- Aktive Behandlung bei Geburt umfasst Intubation, Surfactant, Atemunterstützung, Herzdruckmassage, Adrenalin, Volumengabe, Kreislaufunterstützung oder parenterale Ernährung.
Entwicklung
Die Nachuntersuchungen beschreiben eigene Gruppen überlebender Kinder, unabhängig von der Überlebensstudie. Ihre Anteile werden nicht auf die 100 Kinder der Übersicht übertragen.
Im Alter von 2 Jahren
- Geburtskohorte
- Österreich · 2011–2020 · Publikation 2024
- Zeitpunkt
- 2 Jahre korrigiertes Alter
- Bezugsgruppe der Quelle
- Kinder, die im Alter von 2 Jahren lebten, einschließlich nicht klassifizierter Kinder
- Definition
- Die jeweils stärkste festgestellte Beeinträchtigung der kognitiven, motorischen, neurologischen, Seh- oder Hörfunktion bestimmt die Gruppe.
- Geburtskohorte
- Frankreich · 2011 · Publikation 2021
- Zeitpunkt
- 5½ Jahre chronologisches Alter
- Bezugsgruppe der Quelle
- Überlebende der EPIPAGE-2-Kohorte; Schätzung mit multipler Imputation
- Definition
- Die jeweils stärkste motorische, kognitive, Seh- oder Hörbeeinträchtigung bestimmt die Gruppe; leichte Koordinations- und Verhaltensauffälligkeiten fließen ebenfalls ein.
Im Alter von 12 Jahren
Mittlere oder schwere Entwicklungsbeeinträchtigung37 %
Mittlere oder schwere Beeinträchtigung der untersuchten Entwicklungsbereiche nach der Studienklassifikation; keine Aussage über sämtliche späteren Folgen.
Veröffentlichter Anteil: 37,4 %. Kein exakter Gruppenzähler oder Konfidenzintervall hinterlegt.
Autismus-Spektrum-Störung15 %
Autismus-Spektrum-Störung in den erhobenen Diagnosen.
Veröffentlichter Anteil: 14,9 %. Kein exakter Gruppenzähler oder Konfidenzintervall hinterlegt.
Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS)21 %
Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung in den erhobenen Diagnosen.
Veröffentlichter Anteil: 21,2 %. Kein exakter Gruppenzähler oder Konfidenzintervall hinterlegt.
Störung der Bewegungskoordination29 %
Entwicklungsbedingte Störung der Bewegungskoordination nach Studienkriterien.
Veröffentlichter Anteil: 29,4 %. Kein exakter Gruppenzähler oder Konfidenzintervall hinterlegt.
Verhaltensauffälligkeiten35 %
Verhaltensauffälligkeiten in standardisierten Fragebögen der Nachuntersuchung.
Veröffentlichter Anteil: 35,3 %. Kein exakter Gruppenzähler oder Konfidenzintervall hinterlegt.
Die Auswirkungen können dasselbe Kind betreffen. Sie sind keine sich ausschließenden Gruppen und werden nicht addiert.
- Geburtskohorte
- Schweden · 2004–2007 · Publikation 2026
- Zeitpunkt
- Entwicklung, Diagnosen und Verhalten mit 12 Jahren
- Bezugsgruppe der Quelle
- Nachuntersuchte Überlebende der EXPRESS-Kohorte
- Definition
- Standardisierte Untersuchungen, Elternangaben und Registerdiagnosen beschreiben verschiedene Bereiche der Entwicklung. Mehrere Auffälligkeiten können gleichzeitig auftreten.

